DJI Enterprise Dock 4 freigestellt, schräg von oben: ein weißes Gehäuse mit zwei Klappen oben, die sich öffnen. Oben sitzt ein Windmesser, an der Seite ein roter Not-Aus-Knopf und Kabel. Die Box steht auf schwarzen Füßen.

DJI Enterprise · Dock-Serie

Drohne in a Box: DJI Dock 3 und Dock 4 für BOS und Unternehmen

Ein Dock hält eine Wärmebilddrohne einsatzbereit und startet sie auf Auftrag, ohne dass jemand vor Ort sein muss. DJI bietet zwei Systeme: die Dock 3 mit der Matrice 4TD und die neue Dock 4 mit der Matrice 5TD. Hier seht ihr, worin sie sich unterscheiden und wann sich ein Dock lohnt.

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Die Systeme

DJI Dock 3 und DJI Dock 4 im Überblick

  • Eine DJI Matrice 4TD schwebt über der geöffneten DJI Dock 3, freigestellt auf weißem Grund. Die Abdeckung ist aufgeklappt, vorn sitzt ein roter Not-Aus-Knopf.

    Bewährte Plattform

    DJI Dock 3 mit Matrice 4TD

    Die Matrice 4TD fliegt aus der Dock 3 und lässt sich mit der DJI RC Plus 2 Enterprise auch von Hand fliegen. Eine Drohne für beide Betriebsarten, mit Wärmebild von 640 × 512 Pixeln und bis zu 54 Minuten Flugzeit.

    Dock 3 im Shop
  • DJI Enterprise Dock 4 freigestellt, schräg von oben: ein weißes Gehäuse mit zwei Klappen oben, die sich öffnen. Oben sitzt ein Windmesser, an der Seite ein roter Not-Aus-Knopf und Kabel. Die Box steht auf schwarzen Füßen.

    Neu seit Oktober 2026

    DJI Dock 4 mit Matrice 5TD

    Das erste Dock von DJI, das den Akku der Drohne selbst wechselt, in unter 25 Sekunden. Die Matrice 5TD hat ein Wärmebild mit 1280 × 1024 Pixeln und bis zu 59 Minuten Flugzeit und wird regulär nicht per Fernsteuerung geflogen.

    DJI Matrice 5 Serie

Vergleich

DJI Dock 3 oder Dock 4: die Unterschiede

Merkmal Dock 3 Dock 4
Drohne Matrice 4TD Matrice 5TD
Akku im Dock Laden von 15 auf 95 % in 27 min Wechsel in unter 25 s
Manuell fliegen ja, mit RC Plus 2 Enterprise regulär nein, nur Notfallmodus (angekündigt)
Wärmebild nativ 640 × 512 1280 × 1024
Flugzeit der Drohne bis 54 min bis 59 min
Laser-Entfernungsmesser bis 1,8 km bis 3 km

Dock 4

DJI Dock 4: technische Daten

Merkmal Wert
Gewicht 66 kg (ohne Akkus und ohne Drohne)
Abmessungen Abdeckung offen 1.750 × 640 × 550 mm, geschlossen 639 × 640 × 836 mm (mit Windsensor und Halterungen)
Schutzart / Temperatur IP56 / −40 bis 50 °C
Einsatzhöhe / Landewind bis 5.000 m / bis 12 m/s
Stromversorgung 100–240 V AC, max. 2.000 W, Klimatisierung über Kompressor
Akkuwechsel / Wendezeit unter 25 s / unter 45 s von der Landung bis zum Start (Labor)
Akkus im Dock 4 Fächer mit bis zu 3 Akkus, 2 parallele Ladekanäle
Laden 27 min je Akku (15 auf 95 % bei 25 °C), Akkuwechsel und kabelloses Laden
Notstrom Akku der Drohne im Dock, ca. 4,5 h je Akku, bis zu 3 Akkus nacheinander
Sensoren Wind, Regen, Außentemperatur, Innentemperatur, Innenfeuchte
Überwachungskameras innen und außen, 1920 × 1080, 151°, weißes Zusatzlicht
Blitzschutz Stromversorgung 20 kA, Ethernet 10 kA
Netzwerk und RTK über die DJI O4 Ground Station: Ethernet, 4G mit DJI Mobile Dongle 2, RTK-Basisstation
Drohnen pro Dock 1
O4 Ground Station 170 × 170 × 352 mm, 2,68 kg, IP67, −40 bis 55 °C, PoE, RTK-Genauigkeit horizontal 1 cm + 1 ppm, vertikal 3 cm + 1 ppm

Funktionen des Dock 4

  • Rund um die Uhr einsatzbereit

    Das Dock 4 ist für den automatischen Betrieb rund um die Uhr gebaut, auch für dringende Einsätze. Die Drohne startet automatisch, sobald sich die Abdeckung öffnet, und überträgt das Livebild sofort.

  • Akkuwechsel statt Laden

    Das Dock wechselt den Akku der Drohne selbst und lädt die Daten des letzten Flugs herunter. Bis zu drei Akkus liegen bereit und laden kabellos nach.

  • Steuerung und Software

    Betrieben wird das Dock über DJI FlightHub 2 mit KI-gestütztem Workflow und die DJI Enterprise App. Die DJI Cloud API bindet es an eigene Systeme an.

  • Zubehör für die Drohne

    Die Matrice 5TD lässt sich mit dem Scheinwerfer AL2D (bis 48 W) und dem Lautsprecher AS2D (bis 120,5 dB, 400 m Reichweite) ausrüsten. Mit eingeschaltetem Scheinwerfer ist die visuelle Hinderniserkennung aus, LiDAR und Radar bleiben aktiv.

Entscheidung

Wann sich ein Dock lohnt

  • Derselbe Ort wird immer wieder beflogen, etwa ein Gelände, eine Anlage oder ein Einsatzgebiet ab Wache.
  • Einsätze werden durch Alarme oder Aufträge ausgelöst, ohne dass ein Pilot vor Ort ist.
  • Das Dock kann dauerhaft aufgestellt und der Betrieb genehmigt werden.
  • Ihr braucht Wärmebild bei Nacht und eine schnelle Reaktion.

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Wann ihr besser ohne Dock fliegt

Wechselt der Einsatzort täglich, etwa in der Kitzrettung auf wechselnden Wiesen, fehlt einem Dock die Flexibilität. Dort ist eine tragbare Wärmebilddrohne die bessere Wahl, zum Beispiel die DJI Matrice 4T oder 4TD. Die Matrice 4TD verbindet beides, sie fliegt aus der Dock 3 und von Hand.

Einsatzbereiche

Wofür Docks eingesetzt werden

  • Feuerwehr und Rettungsdienst

    Lagebild, Vermisstensuche und Waldbrand-Erkundung ab Wache, mit Livebild an die Einsatzleitung.

    Drohnen für Feuerwehr und BOS
  • Brutvogel- und Artenschutz

    Wiederkehrende Kontrollflüge über festen Gebieten, wenn Naturschutzauflagen und Dock-Standort zusammenpassen.

    Brutvogelschutz mit der Drohne
  • Photovoltaik und Inspektion

    Regelmäßige Befliegungen großer Parks mit festem Dock-Standort, jeder Befund mit Koordinate.

    PV-Inspektion mit der Wärmebilddrohne

Software

Dock und POICloud

Das Dock 4 arbeitet nicht nur mit DJI FlightHub 2, es lässt sich auch an Cloud-Plattformen anderer Anbieter anbinden. Darauf baut die Integration in die POICloud auf, die bereits vorbereitet ist. Was das Dock 4 mitbringt, steht im Beitrag Die neue DJI Dock 4. Die Drohne dazu zeigt die Seite DJI Matrice 5 Serie.

Genehmigung

Aufstellung und rechtlicher Rahmen

Ein Dock muss aufgestellt und der Betrieb genehmigt werden. Was für euch gilt, hängt von Standort, Betreiber und zuständiger Behörde ab. Grundlagen zu Flugverbotszonen und Betreiberpflichten stehen unter Drohnenrecht. Was für euer Vorhaben passt, klären wir gern in der Beratung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Drohne in a Box und DJI Dock

Was ist eine Drohne in a Box?

Ein Dock ist eine wetterfeste Station, in der eine Drohne wartet, startet, landet und geladen oder mit neuem Akku versorgt wird. Ein Auftrag aus der Cloud reicht, niemand muss vor Ort sein.

Welche Drohne fliegt mit welchem Dock?

Aus der DJI Dock 3 fliegt die DJI Matrice 4TD. Die DJI Dock 4 ist ausschließlich mit der DJI Matrice 5TD kompatibel.

Dock 3 oder Dock 4: was ist besser?

Das hängt vom Einsatz ab. Die Dock 4 bietet das bessere Wärmebild und den schnellen Akkuwechsel, ist aber auf den Dock-Betrieb festgelegt. Die Dock 3 mit der Matrice 4TD ist die flexiblere und günstigere Plattform, weil die Drohne auch von Hand fliegt.

Braucht das Dock 4 eine Fernsteuerung?

Nein. Die Dock 4 wird über die Cloud gesteuert. Ein eingeschränkter Notfallmodus mit der DJI RC Plus 2 ist angekündigt.

Wie schnell ist die Drohne wieder startklar?

Der Akkuwechsel dauert unter 25 Sekunden, von der Landung bis zum nächsten Start vergehen unter 45 Sekunden (Labormessung von DJI).

Was passiert bei einem Stromausfall?

Das Dock nutzt den Akku der Drohne als Notstrom, rund 4,5 Stunden je Akku. Laden, Klimatisierung und die Heizung des Windsensors fallen dann aus, deshalb sollte die Stromversorgung schnell wiederhergestellt werden.

Was kostet ein Dock?

Das hängt vom System und von der Ausstattung ab. Die Dock 4 gibt es als Combo mit Drohne, Ground Station, Fallschirm und Akkus. Wir machen euch ein individuelles Angebot.

Beratung

Passt ein Dock zu eurem Einsatz? Wir geben euch eine unverbindliche Einschätzung.

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